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Das AWO Kinderhaus Sternschnuppe betreut Kinder von 10 Monaten bis zum Schuleintritt. Die Einrichtung bietet Sprachförderung, flexible Betreuungszeiten und Mittagsverpflegung an.
Was hat gefallen
Leider wurde das Konzept derart starr ausgelegt, dass es kaum gemeinsame Aktivitäten mit pädagogischem Wert gab. Kein gemeinsames Musizieren, keine Bastelprojekte, die meiste Zeit kein Morgenkreis, immer mit der Begründung: "Wir zwingen die Kinder zu nichts."
Auch gab es keine der externen Aktivitäten, die in anderen Kindergärten selbstverständlich sind:
Keine Büchereitage, Waldtage, Bauernhoftage, Ausflüge zu Spielplätzen in der Umgebung, Besuch der Feuerwehr oder des Wochenmarktes usw. (Einzige Ausnahme in 3 Jahren: Ein Theaterprojekt, zu dem auch der Besuch des Stadttheaters gehörte.) Einmal im Jahr gab es einen gemeinsamen Ausflug, bei dem klar hervorgehoben wurde, dass die obligatorisch begleitenden Eltern jederzeit die Verantwortung tragen.
Was verbessert werden sollte
Aus Gründen des Datenschutzes gab es selbstverständlich keine Fotos des Kindergartenalltags. Der Erinnerungsordner war nach drei Jahren auf traurige Weise nahezu leer.
Obwohl wir bald bemerkten, dass dieser Kindergarten weit hinter den in bildungsbürgerlichen Kreisen üblichen und erwarteten Standards zurückbleibt, haben wir uns aus verschiedenen Gründen gegen einen Wechsel entschieden. Wir waren als Eltern in der Lage, die Defizite zu kompensieren. Nicht alle Familien können dies jedoch, und manche Kinder bleiben dadurch vielleicht hinter ihrem Potential zurück.