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Tagespflege für 5 Kinder von 10 Monaten bis 3 Jahren in Euskirchen-Flamersheim. Familienähnliche Betreuung mit strukturiertem Alltag, 60 qm Wohnraum und 120 qm Garten. Schwerpunkte auf Naturprojekte und Nachhaltigkeit.
Was verbessert werden sollte
Unser Sohn hatte im Juli 2025 bei ihr die Eingewöhnung und war insgesamt bis Mitte November dort in Betreuung. Bei der Eingewöhnung war er noch das einzige „neue“ Kind. Die anderen beiden Eingewöhnungen kamen erst im August dazu. Bis dahin gab es keine Probleme und er hat sich problemlos alleine dort betreuen lassen. Erst als dann die anderen beiden Eingewöhnungen starteten, sollte ich unseren Sohn immer wieder abholen, da er sich angeblich nicht beruhigen ließ.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Tagesmutter aus unserer Sicht schlichtweg mit drei Eingewöhnungen gleichzeitig überfordert wirkte. Der Ablauf war völlig chaotisch und folgte keinerlei Struktur. Dazu kommt eine aus unserer Sicht fehlende Empathie für die Kinder. Eine Situation im Flur: Alle drei Kinder fangen an zu weinen, sie schaut mich an und fragt mich, was sie tun soll.
Sie hat dann entschieden, dass das jüngste Kind die Gruppe verlassen muss, weil es angeblich zu unselbstständig war. Ihre Worte waren, das Kind benötige eine Eins-zu-eins-Betreuung. Für unseren Sohn war danach plötzlich wieder eine problemlose Betreuung möglich. Dies hielt ungefähr zwei Monate an, bis Ende Oktober eine neue Eingewöhnung stattfand. Das kann ja wohl kein Zufall sein?
Ab da gab es ständige Anrufe, dass mein Sohn schlechte Laune hätte und ich ihn bitte abholen solle. Die Krönung war dann eine Videoaufzeichnung von meinem weinenden, völlig aufgelösten Sohn, die in die Elterngruppe gestellt wurde. Der einzige Zweck schien hierbei gewesen zu sein, uns Eltern unter Druck zu setzen. Als ich sie darauf angesprochen habe, kam die gleiche Argumentation wie bei dem Kind, das im August gehen musste: Er bräuchte eine Eins-zu-eins-Betreuung.
Hier werden Kinder nach unserem Eindruck systematisch aussortiert – und zwar so, dass die Tagesmutter danach noch auf ihre Kündigungsfrist von drei Monaten besteht, mit der Begründung, sie könne ja schließlich nichts dafür, wenn es mit einem Kind nicht klappt. Wir haben der Dame daraufhin fristlos gekündigt. Nach unserem Kenntnisstand gab es alleine im Jahr 2025 mindestens drei Kinder, die vorzeitig gehen mussten. (Mein Sohn hat damals überhaupt nur deshalb früher den Platz bei ihr erhalten, weil auch vor ihm eine Eingewöhnung nicht funktioniert hatte). Nach unserem Kenntnisstand gab es im August dieses Jahres eine weitere Mutter, die genau dieselben Erfahrungen machen musste.
Außerdem möchte ich hinzufügen, dass es noch viele weitere Punkte gibt, die hier jedoch den Rahmen sprengen würden (wie z. B. das Schalten von Werbung für einen noch gar nicht freien Platz oder eine fehlende Einschlafbegleitung).
Zum Vergleich für andere Eltern: Mein Sohn geht nun seit Februar 2026 in den Kindergarten und es gab dort noch nie ein Problem. Wir haben das Jugendamt und den Kinderschutzbund über diese Vorfälle informiert.