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Die Kita Zaubermäuse ist ein Kindergarten der Infantarius-Gruppe in Berlin-Steglitz. Sie betreut in vier Gruppen 40-42 Kinder auf 294 qm in zwei verbundenen Altbauwohnungen. Das Leitbild lautet: Hier ist jeder richtig, wie er ist.
Quellen: www.infantarius.info
Was verbessert werden sollte
Besonders belastend waren für uns die Erfahrungen im Umgang mit unserem Kind. Wenn es sich nicht den Erwartungen entsprechend verhielt, hatte es wiederholt das Gefühl, ausgegrenzt zu werden. So musste unser Kind beispielsweise während der Ausruhzeit mehrfach allein in der Garderobe liegen, getrennt von den anderen Kindern. Auch beim Essen musste unser Kind nach unserem Erleben zeitweise allein an einem separaten Tisch sitzen, räumlich von den anderen Kindern getrennt, sodass ein gemeinsames Essen und der Kontakt zu den anderen Kindern kaum oder nicht möglich waren. Für uns waren diese Maßnahmen emotional sehr belastend und aus pädagogischer Sicht nicht nachvollziehbar.
Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass organisatorische und wirtschaftliche Interessen teilweise stärker in den Vordergrund rückten als die individuellen Bedürfnisse unseres Kindes. Diese Einschätzung beruht ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen während der Betreuungszeit.
Ergänzend möchten wir anmerken, dass wir während der Zeit unseres Kindes eine sehr hohe Personalfluktuation erlebt haben. Immer wieder verließen Erzieherinnen die Einrichtung oder neues Personal musste eingearbeitet werden. Für unser Kind bedeutete das fehlende Kontinuität und häufig wechselnde Bezugspersonen.
Wir möchten ausdrücklich betonen, dass es einzelne engagierte Erzieherinnen gibt, die sich sehr um die Kinder bemühen. Gleichzeitig hatten wir den Eindruck, dass das Personal unter erheblichem Druck stand und Entscheidungen der Leitung konsequent umsetzen musste. Aus unserer Sicht wirkte sich dieses Arbeitsklima negativ auf den pädagogischen Alltag und damit auch auf die Kinder aus.
Die Kommunikation der Leitung haben wir über einen längeren Zeitraum als erheblich belastend empfunden. Der Schriftverkehr und die Gespräche dokumentieren aus unserer Sicht einen Umgang, der bei uns als Eltern erheblichen Druck erzeugt hat. Die dadurch entstandene Belastung für unser Kind und unsere Familie war erheblich und wirkt bis heute nach.
Der Austausch mit anderen Eltern, die nach eigener Aussage ähnliche Erfahrungen gemacht haben, hat uns bei der Aufarbeitung sehr geholfen. Er hat uns gezeigt, dass wir mit unseren Erlebnissen nicht allein waren. Die Knappheit an Kitaplätzen hat sich inzwischen glücklicherweise entspannt. Deshalb möchten wir anderen Eltern Mut machen, sich nicht dauerhaft mit einer Situation abzufinden, die sie oder ihr Kind belastet.
Aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen können wir diese Einrichtung Eltern, die einen Kitaplatz für ihr Kind suchen, leider nicht empfehlen. Wir hoffen, dass die geschilderten Punkte zum Anlass genommen werden, die Situation im Interesse der Kinder und Familien nachhaltig zu verbessern.